Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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ſtand auf dem Wurfel, fehlte ſie, ſo war ihre moraliſche Vernichtung gewiß.

„Weiter,“ ſagte der Prieſter, denn ſo wenig Baſil, als Sir Everard vermogten zu ſprechen.

„Als ſie heute Abend zu Hauſe kam, ſagte ſie mir, daß ſie Beweiſe davon erlangt haͤtte, Ihre Verwandte nicht zu ſeyn.“ Noch einmal ſchwieg Margrete, ihr Auge uͤberflog die Ge⸗ ſichtzuͤge ihrer Zuhoͤrer. Dieſes Schweigen war tief und aͤngſtlich; mit Anſtrengung ſchoͤpfte ſie Athem und fuhr fort:„Sie ſagte, daß ſie hier nicht laͤnger bleiben koͤnne, ſondern ent⸗ ſchloßen waͤre,— die Hand— meines Bru⸗ ders— anzunehmen!“

„Unmoͤglich!“ rief Baſil.„Major Raymond entfloh vor drei Wochen.“

Margrete hatte ſich nunmehr in den von ihr gewuͤnſchten Zuſtand verſezt; ſie ſammelte ihre ganze Herzhaftigkeit, erhob ſich von ihrem— Stze, nahm Sir Everards Hand, fuͤhrte die zu ihren Lippen und ſank zugleich ehrerbietig auf ihre Knie vor ihm nieder:„verzeihen Sie mir! Ich habe Betrug geuͤbt gegen Sie und Oberſt Sydney; Cuthbert war noch nicht ab⸗ gereiſt; aber auf das feierlichſte rufe ich Gott zum Zeugen an, und bitte, daß mir des Him⸗