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feſtigte; ein Stern von eben ſo koſtbaren Edel⸗ ſteinen ſchimmerte auf ihrer Stirn.— Dieſe waren immer die einzigen Schmuckſachen, welche ſie trug, und ſtanden wohl zu dem uͤppigen Glanze, ihrer gereiften Schoͤnheit. Bei ihrem Erſcheinen ſchritt ſie nicht ihrer Gewohnheit nach, kuͤhn durch den Saal, ſondern ſank auf einen Seßel neben der Thuͤr; der reiche Falten⸗ wurf ihres dunkeln Gewandes, das in dieſem Lichte noch dunkeler ſchien, zuſammen mit dem Glanze ihrer Juwelen, gaben ihr das Ausſe⸗ hen einer jungen Deuterin, die im Begriff iſt, einen geheimnißvollen Opferdienſt zu begehen. „Schonen Sie mich, Sir Everard; ſchonen Sie und verzeihen Sie mir, denn ich bin un⸗ ſchuldig;— keine Kunde— noch irgend eine Theilnahme,— kann mir bei einem Ereigniße vorgeworfen werden, welches meine guͤtigſten Freunde, wie ich gewahre, in ſo tiefen Kum⸗ mer verſezt. Nie habe ich geglaubt, daß es ſo
enden wuͤrde, obwohl ich wußte, daß Oberſt
Sydney geaͤußert hatte, was ich einſt in Be⸗ treff einer Bibel andeutete, die er im Beſtze meines Bruders geſehen.“
Sie ſchwieg eine Weile; ihr Spiel war ver⸗ wegen, tief angelegt und gefaͤhrlich. Ihr Gluͤck


