Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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73 nichts wißen; der Geaͤchtete hatte die menſch⸗ kiche Natur lange und tief ſtudirt; doch gleich Allen, die viel leſen, liebte er mehr die aus dem Bande entnommenen Auszuͤge, als das Buch ſelber.. „Wie ſoll ich Sir Everard dies vorbringen? Wie vermag ich ihm als ausgemachte That⸗ ſache anzugeben, daß ich nicht ſeine Nichte bin?“ 3 „Das will ich uͤbernehmen; auf ſeinen Eifer zund ſein⸗Bemuͤhen, das Geheimniß zu ergruͤn⸗ den, welches Deine Geburt verhuͤllt, darfſt Du Dich verlaßen. Gibt es ſonſt noch Jeman⸗ den, dem Du dieſen Umſtand mitzutheilen wuͤnſcheſt?“ „Ich habe nicht das Recht, irgend etwas zu verheimlichen, doch nein, Sir, nein, mag die Wahrheit geſagt werden; mich ſchaͤndet es nicht, denn ich war unſchuldig am Betruge.“ „Nehmen wir an, es faͤnde ſich, daß Du ihr eigenes Kind ſey'ſt, das ſie als Stellver⸗ streterin der echten Noſalinde, dem Sir Everard aufgebuͤrdet haͤtte?“— Bei dieſem Gedanken ſchauderte das Maͤd⸗ chen und wiederholte die Worte:„echte Ro⸗ ſalinde!“ Mein Name gebuͤhrt mir nicht ein⸗ *