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nicht, auch bilde Dir nicht ein, Du haͤtteſt eine gewichtige Schuld auf Dich geladen.— Sir Everard gab Dir Unterhalt,— Du gabſt ihm Deine Liebe;— er gab Dir Kleidung,— Du zahlteſt dafuͤr durch Kindespflicht;— er verlieh Dir eine Heimath,— und die verleihet Gott jeglichem kleinen Vogel, jedem Schmet⸗ terlinge, die zwiſchen Baͤumen und Blumen wohnen;— aber fuͤr dieſe Heimath weihteſt Du ihm Dankbarkeit. Du zahlteſt ihm, wie Chriſten ihrem Gotte zahlen,— ſie weihen Ihm ihren Dank, ihren Gehorſam, ihre Liebe — eben die haſt Du Sir Everard dargebracht.
Faſt beneide ich meinen alten Freund um die
Theilnahme, welche Dein Herz ihm bewahrt; — denn es iſt ein ſchuldloſes, jugendliches, friſches und reines Herz, voll guter Gedanken und heiliger Vorſaͤze. Behuͤte Du es vor zwei Lockungen, gefaͤhrlich fuͤr Maͤnner wie fuͤr Frauen,—— behuͤte es, vor Liebe und Ehr⸗
geiz.“
NRoſalinde ſeufzte und laͤchelte dann; den
Seufzer richtig zu deuten, uͤberlaßen wir un⸗ ſern Leſerinnen; das Laͤcheln war ein Laͤcheln, welches Unglauben an die Moͤglichkeit einer
vorhandenen Gefahr verkuͤndet, von der wir
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