Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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b

ſte,„welche ehrenhafte Aeltern, wuͤrden ihr Kind verlaßen?ſ

Da verſanken Roſalindens Hoffnungen wie⸗ der; die Freude verſchwand aus ihren ſchoͤnen Zuͤgen, wie Sonnenſtrahl von reizender Land⸗ ſchaft.

„Ich habe meinem Oheim meine Zweifel uͤber dieſen Gegenſtand geſagt, oder vielmehr nur angedeutet, und er lachte uͤber meine Ver⸗

muthungen; ich muß auch meine eigene Schwaͤche

geſtehen, ſein Unglaube erfreute mich.“

„Doch Deine Amme?“

„Von ihr konnte ich nichts herausbringen; als ich ſie nach der einzigen Unterredung, die ich mit Ihnen gehalten, befragte und wieder⸗ holt immer auf's neue befragte, antwortete ſie mir entweder in einer Weiſe, die mich verhin⸗ derte, weiter zu ſprechen, bis ihre Laune ver⸗ aͤndert waͤre, oder aber, ſie blieb ſtumm, wie das Grab. Nur einmal„ als mein lebhaftes Draͤngen ſie ermuͤdet haben mogte, ſagte ſie, ich ſolle Alles zu ſeiner Zeit erfahren; ſo lange ich im Tower war, habe ich ſie faſt gar nicht

geſehen, und im Anfange der Revolution ver⸗ ſchwand ſie mit Major Raymond, der bei ſei⸗

ner Beſchuͤzung des Koͤnias Jakob, im Pallaſt⸗