Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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ſchwingt ſich auf im Vorgefuͤhle der Zeit, in welcher es ihm geſtattet ſeyn wird, der Engel Hymnen zu vernehmen.— Nein, nein, meine Roſe wird bald wieder leichten Herzens ſeyn; ſie iſt zu gut fuͤr langes Ungluͤck.“ Einige Stellen in Sir Everards Rhapſodie hatten Margretens Gewißen ſchmerzlich getrof⸗ fen; inzwiſchen beſchloß ſie, ſich hinter ihr Un⸗ gluͤck zu ſchirmen, ſeufzte tief und antwortete: „wir waͤren nur zu geneigt, Andere nach uns ſelber zu beurtheilen; ſo wie ſie dem Mitlei⸗ den Fremder Alles verdanke, haͤtte ihre trau⸗ rige Lage ſie um Jahre gealtert, ſo daß ſie ſich einer Zypreße im Roſengarten vergliche;“ ſie wußte ſich in ſo liſtiger Weiſe Sir Everards gute Meinung zu erſchmeicheln, daß der liebe alte Herr, ſeiner Waͤrme wegen um Entſchuldi⸗ gung bat und ihr die oft ſchon gegebene Ver⸗ ſicherung wiederholte, er hoffe, ſie wuͤrde ihn ſtets als ihren Freund und Vater betrachten. Roſalinde ſezte in dieſer Zeit ihren einſamen

Weg fort. Unſere Leſer muͤßen ihr zu einem praͤchtigen, reich ausgeſchmuͤckten Saale folgen, in welchem ſich eine Menge Buͤcher und Ge⸗ maͤlde beſinden und der in allen Dingen Reich⸗ thum und Adelhaftigkeit zeigt. Zwei Perſonen