Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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aber wunderſchoͤne Umwandlung der ſtarren Verpuppung, zum prangenden Schmetterlinge, zu beobachten,— wenn wir ſehen, wie die duͤnne, gruͤne Blattſpize zur vollen Aehre her⸗ anreift,— wenn wir bedenken, daß der Win⸗ Itter nur deshalb ruhet, damit er im geſegneten Fruͤhlinge ſich wieder hervorthun kann;— dann moͤgen wir erlernen, daß die Wechſel, uͤber welche ſchwache Gemuͤther jammern, nur die Stufen zu einer Unſterblichkeit ſind, an deren freudige Gluͤckſeligkeit wir mit Vertrauen glauben duͤrfen, weil wir wißen, daß Er ſie ordnet, der die Welt in ſeiner Wagſchale haͤlt und doch die Lilien auf dem Felde kleidet, die in aller ihrer Lebenskraft auch dann vorhanden ſind, wenn ihre gruͤnen Blaͤtter und ſilbernen Kelche, unſern Augen verſchwanden.— Wir er⸗ kranken unſere Herzen durch das Bewahren von Gefuͤhlen, die wir austilgen ſollten; wir wer⸗ den unzufrieden, und nennen dieſe Unzufrie⸗ denheit, Wißen; wir vergeßen, daß alles Wiſ⸗ ſen, welches unſere Gluͤckſeligkeit nicht erhoͤhet, mangelhaft und verdaͤchtig iſt! Jezt iſt mein Haupt ergrauet, Dame, und vieles habe ich egelitten; aber mein altes Herz huͤpft noch jezt bei dem Geſange des wilden Vogels, und es