Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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haͤndlerin beßer zur Schau ſtellen. Meine Roſe iſt eine Forſtblume, aber Liebroͤschens Roſen ſind in der lezten Zeit viel gewelkt.— Wir muͤßen ſie zuruͤck verſezen zwiſchen Baͤume, gruͤne Forſten und Stroͤme; dann wird ſie wie⸗ der mit der Lerche ſingen, und im Sonnen⸗ ſtrahle tanzen, ſo froͤhlich, wie ſonſt, eh' ſie mich in Gefangenſchaft fuͤhrten.“

„Nie,“ rief Margrete mit dem Ausſehen ei⸗ ner Wahrſagerin,„nimmermehr; ſchnell iſt des Herzens Jugendlichkeit dahin, andere Gedan⸗ ken, hoͤhere Wuͤnſche muͤßen die Stelle unſerer kindiſchen, leichtfertigen Gefuͤhle erſezen.“

Sir Everard ließ ſein Mißfallen gewahren, und erwiederte:„Bei St. Paul, ich bin ſehr froh, daß ſie nicht zugegen war, um Ihre Prophezeiung anzuhoͤren; denn ich moͤgte nicht, daß ihr Ohr einſoͤge, was— verzeiht, junge Dame— ich nur philoſophiſchen Trug nenne. — Des Herzens Jugendlichkeit vergeht nicht, ſo lange ihm Reinheit und Unſchuld bleibt; wenn der Geiſt, den der Allmaͤchtige ihm ein⸗ hauchte, nicht freventlich verachtet und gottlos verſcheucht wird,— wenn die reinen, wahren Lehren des Chriſtenthums nicht vergeßen ſind, — wenn wir fortfahren, die geheimnißvolle,