Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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Antliz und ſprach unter hervorbrechenden Thraͤ⸗ nen:. „Oberſt Sydney, beduͤrfen meine Worte der Beſtaͤtigung? Fragen Sie Ihren Vater, ob das Kind ſeiner Guͤte und Liebe, ſich jemals zu Doppelzuͤngigkeit herabließ?“

Der ſiegenden Wahrheit in Roſalindens We⸗ ſen war nicht zu widerſtehen. Baſil ſank auf den neben ihr ſtehenden Seßel nieder, erfaßte ihre Hand und rief aus:—

„Verzeihung! Roſalinde, Ihre Verzeihung! ſprechen wir nicht wieder davon; aber nur die⸗ ſes Eine beantworten Sie mir,— haben Sie irgend Liebespfaͤnder mit Cuthbert Ausgse tauſcht?“

„Sie muͤßen mich in Wahrheit ſehr leicht in der Liebe achten, mein Herr,“ ſagte ſie mit dem Verſuche, ihm ihre Hand zu entziehen, „wenn Sie vorausſezen, daß ich Liebespfaͤnder geſchenkt haͤtte, wo keine verlangt wurden. Laſ⸗ ſen Sie mich zu meinem Zimmer gehen, wes⸗ halb ſollte ich ſdeilen, um hier beſchimpft zu werden.“

„Beſchimpft, theuerſte Roſalinde! Ich, der ich gewacht und angebetet habe,— der ich dem Tode und dem Elende Troz bieten wuͤrde,—