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„ Die hatte ich allerdings.“
„Und gaben ſie weg?“
„Ich gab ſie nicht weg, Oberſt Sydney; in raͤthſelhafter Weiſe iſt ſie mir verloren gegan⸗ gen.“
„Muhme! Wahrheit! heilige Wahrheit! Cuthbert Raymond hat dieſes Buch; ich habe ſogar oft daran gedacht, Ihnen das zu ſagen; weil ich aber fuͤhlte, daß mir kein Recht zu⸗ ſtand, mich in dasjenige zu miſchen, was ſo durchaus zwiſchen Ihnen und ihm vorging—“
Niemals blieb Roſalinde bei falſcher Beſchul⸗ digung ruhig; ſie ließ ihn jezt nicht fortfah⸗ ren, ſondern rief aus:„ich!— ich ſollte dem Major Raymond eine Bibel geben?— ich, den guten, großmuͤthigen Cuthbert, mit ſeinen ſtreng katholiſchen Geſinnungen, ſo ſchmaͤlig beleidigen, ihm eine proteſtantiſche Bibel zu ſchenken! Das kann er nie geſagt haben!“
„Der gute, großmuͤthige Cuthbert, wie Sie
ihn zu nennen belieben, Fraͤulein Roſalinde, iſt nicht hier, um Ihre Angabe zu beſtaͤtigen.“
Einen Augenblick ſpruͤhte ihr jungfraͤuliches Auge Feuer, doch im naäͤchſten legte ſie ihre Hand ſanft auf Baſils Arm, ſchaute ihm in's


