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der keinen Bannſpruch fuͤrchten, keinen Vor⸗ wurf achten wollte, wenn Sie, anſtatt mich zu vermeiden, mich nur als einen Bruder be⸗ handeln wollten! Keinen muͤßigen Stuzer, kei⸗ nen der neuen Hofſchranzen giebt es unter de⸗ nen, die dieſes Haus beſuchen, der nicht in Ihren Augen mehr Gunſt finden ſollte, als Ihr armer Vetter Baſil! Erſt heute morgen hoͤrte ich an, wie mein Vater mit Pater Frank, Ihre Eroberung eines Guͤnſtlings von Koͤnig William beſprach.— Wenn Sie geſonnen ſind, Ihren Stand zu verwechſeln, bin ich denn nicht Ihr Freund,— Ihr naͤchſter Verwandter, mit Ausnahme eines Einzigen, bin ich nicht zu Ihrem Vertrauen berechtigt? Und doch, Roſe, moͤgte ich Sie nicht verheirathet ſehen.“
Es herrſcht etwas ſo durchaus Entzuͤckendes in dem Gefuͤhle, vom Gegenſtande unſerer Liebe geliebt zu werden, daß dadurch jede bangende Sorge eingewiegt wird; als Roſalinde den Hauch von Baſils tiefem Seufzer, auf ihrer Wange fuͤhlte, vergaß ſie alles Andere. Wenig verſtehen ſolche von der großen Leidenſchaft un⸗ ſeres Lebens, welche ihr ganzes Weſen nur im Bilde des Laͤchelns erblicken! Unendlich mehr


