Teil eines Werkes 
1. Bd. (1836)
Entstehung
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Murrough hat keine Feinde; die Groͤße iſt von ihres Vaters Namen geſchwunden, ſie hat kei⸗ nen Wohnplaz mehr im Mutterlande, wo ſie den Fremdling willkommen heißen koͤnnte. Sie ſelber iſt eine Fremde im kalten, nebelduͤnſti⸗ gen Lande, und Niemand gibt ſich die Muͤhe, nur mit dem Finger auf ſie zu deuten, wenn ſie vorbeigeht. Sie iſt tief, tief herab; tiefer als der Staub, den der Wirbelwind vor ihres Vaters Hausthuͤr zuſammenwarf. Aber Du, ma Collin, Du hatteſt Feinde ſchwarze, bittere Feinde, die Dich mit ſteinharter Koſt und vergiftetem Trank naͤhrten, und dann Dir hießen, Gott dafuͤr zu danken, daß Du's haͤtteſt. Die Herrin ſelber obwohl ſie meines eigenen Glaubens iſt und ach! mag die Hoͤlle

Halt ein, Weib, Ammel! ich befehle Euch, ſchweigt! rief Roſalinde aus und erfaßte ſie am Arme,wißt Ihr, daß Ihr im Begriffe waret, von meines lieben Oheims Frau zu ſprechen? Ihr ſeyd wahnſinnig, oder noch Aer⸗ geres geht in Euch vor. Alice! Alice! die den erſten Stein werfen, ſollten zuſehen, daß ihre Haͤnde unbefleckt und ihre Herzen rein ſind. Waͤre Alice Murrough vom Blizſtrahl ge⸗