Teil eines Werkes 
1. Bd. (1836)
Entstehung
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troffen, ſie haͤtte nicht ploͤzlicher hingeſtreckt am Boden liegen koͤnnen; ſie ſank, ihre Arme hingen kraftlos herab, und ihr Kopf, der mit dem Anſehen einer daͤmoniſchen Prieſterin zu⸗ ruͤckgebogen war, neigte auf ihren Buſen herab. Roſalinde zuͤrnte ihr zu ſehr, um in den erſten Augenblicken dieſe, mit ihr vorgegangene deut⸗ liche Umwandlung zu bemerken, als ſie aber ſah, daß die Alte ohne Bewegung liegen blieb, ſprach ſie aus anderm Tone.

Amme!l kommt auf! Amme! habt Ihr mir kein kleines Geſchenk mitgebracht; keine Kuchen, keine bunte Strumpfbaͤnder, keine Handſchuh, die Ihr ſelber ſtricktet. Liebe Am⸗ me! Ihr ſagtet ja, es ſey mein Geburtstag. Heute muͤßen wir Froͤhlichkeit und Freude ha⸗ ben, liebe Alice.

Als Roſalinde ſich niederbog, um der alten Frau aus ihrer peinlichen Lage aufzuhelfen, drang ein gellendes Kreiſchen von ſilberner Pfeife durch's offene Fenſter herein.

Ihr hoͤrt, Amme! meines Onkels Ruf er wird uͤber mein Zoͤgern ungeduldig den Kuchen werdet Ihr mir zum Fruͤhſtuͤck be⸗ reit halten?

Die Frau blickte auf:wohin geht Ihr?