Teil eines Werkes 
1. Bd. (1836)
Entstehung
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tes und moͤgen die zwoͤlf heiligen Apoſtel, Tag und Nacht uͤber ihr wachen und ſie zum rech⸗ ten Glauben fuͤhren. Mag jeder wilde Dorn⸗ ſtrauch ihr Roſen tragen und jeglicher Vogel im Gebuͤſche, ihr Lob ſingen! Mag der Suͤnde Gewalt nichts uͤber ſie vermoͤgen; und vor al⸗ lem an dieſem Tage, dieſem geſegneten Tage, dem Tage ihrer Geburt, bewahre ſie, o be⸗ wahre ſie vor allem Uebel!

Roſalinde ſchreckte auf; man hatte ihr den Tag ihrer Geburt fruͤher niemals genannt, obwohl ſie oft den Wunſch geaͤußert hatte, ihn zu kennen.

Still! ſtill! mein Liebling, fuhr ſie fort, als ſie Roſalindens Ungeduld gewahrte,ich bin noch nicht zur Haͤlfte fertig. Nun faßte ſie gleichſam den fortlaufenden Faden ihrer Segnungen wieder auf, wiederholte mit erhoͤ⸗ heter Inbrunſt:bewahre, o bewahre ſie vor allem Uebel, und ach! mag ihr Bett im Him⸗ mel ein ſanftes und ihr Tod ſo gluͤcklich ſeyn, wie der ungeborener Kinder, die den boͤſen

Hauch einer boͤſen Welt nie eingeathmet haben! Genug! genug, liebe Amme, unterbrach Roſalinde ſie, weil ſie bemerkte, daß Alice ſich in einen Anfall von Schwaͤrmerei verſezte, der