Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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hende Mädchen, welches mit gemeſſenem, aber doch leichtem Schritte die Befehle derer erfüllte, welche ſie liebte, ſondern eine geſetzte, thätige, liebevolle Matrone, die eifrig ihre Pflicht er⸗ füllte und Mühſeligkeiten, körperliche, wie gei⸗ ſtige, geduldig ertrug; eine aufrichtige Chriſtin, gütige Herrin, fromme Tochter, kluge Mutter, vor allem aber eine ergebene, vertrauende Gattin, die noch immer auf Robin, ihren Robin, als den Engliſchen Salomon blickte. Mit wunderba⸗ rem, nur der Liebe gegebenem Scharfblicke er⸗ rieth ſie ſeine Wünſche, faſt ehe ſie ſich noch gebil⸗ det hatten; Gott und ihr Gatte füllten ihr ganzes Herz. Selbſt Robins Schwächen waren ihr werth; ſie ſchmeichelte ſeiner perſönlichen Eitelkeit, und vermied alles, was ſeine natürliche Eiferſucht hätte anreizen können, ſo daß, indem ſeine böſen Leiden⸗ ſchaften nie angeregt wurden, man deren Da⸗ ſeyn vergaß und den heftigen, launiſchen Robin kaum in dem bedächtigen Verwalter der Beſiz⸗ zungen Sir Walther Cecil's erkannt hätte.

Als Robin und Barbara ſich ihrem Vater und den Kindern näherten, ſahen ſie einen wohlbe⸗ rittenen Kavalter, der mit zwei Dienern, eben⸗ falls zu Pferde, den Hügelpfad heranſprengte. Der junge Hund, ein Sprößling von Blanche, ſetzte die kleinen Matroſen durch lautes Bellen