ein artiges, ehrbares Kammermädchen, genannt Barbara?“
„Der Miſtriß Cecil Dienerin?“
„Dieſelbe; ſie hat eben jetzt das Haus ver⸗ laſſen, um, wie ich denke, mit Euren achtbaren Freunden im Möwenneſte ſich zu bereden und auf Mittel zu Eurer Flucht zu denken.“
„Iſt dem ſo, ſo weiß ich doch nichts von die⸗ ſem thörichten Plane.“
„Ich glaube Euch. Aber es iſt noch einer, der nicht ſchläft.“ 4
„Konſtanze! Iſt ſie unwohl?“ fragte der Kavalier ihn ſo dringend, daß ſich die geſchloſſenen Lippen des kühnen Kriegers zu einer Art Lächeln verzogen.
„Nein, ich weiß nichts von dem Schlummer junger Lady's; ich denke, ſie und ihre renkolige Freundin Lady Franziska haben ſich ſchon igigſt in den Schlaf geſprochen.“
„Von Lady Franziska mag's allerdings gelten, eine leichte Zunge und ein leichter Schlaf.“
„Ich meinte keine von den Frauen,“ antwor⸗ tete der Major ſtrenge,„ſondern Sir Willmott Burrell— er ſchläft nicht.“
„Beim Himmel! das freut mich,“ rief der Kavalier;„ich freue mich, daß der Schlummer die Augen dieſer Memme flieht. Ich wollte, ich wäre bei ihm mit meinem guten Stahle und


