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nichts Schreckhaftes hören und Deine Augen ſind Augen einer Lady, und die müſſen nichts Gar⸗ ſtiges ſehen. Was haſt Du, Hund? Zieh nicht den Schwanz ſo ein und ducke Dich nicht ſo: es iſt, denke ich, nur der Schatten einer Kuh.— Wie mir das Herz ſchlägt!“
Das junge Mädchen eilte mit größter Schnel⸗ ligkeit vorwärts, und hielt erſt nach einer ziem⸗ lichen Weile ein, um Athem zu ſchöpfen. Sie wendete ſich um, und bemerkte zu ihrer großen Freude, daß der Schatten, welcher ihr und Blanche ſo viel Beſorgniß eingeflößt hatte, verſchwun⸗ den war. Sie erreichte das Möwenneſt ohne wei⸗ teren Unfall, und bedachte ſich nur, wie ſie Ro⸗ bin heraus bekäme, ohne ſelbſt in das Wirths⸗ haus einzutreten. Durch eine Spalte in der äu⸗ ßeren Thür(die innere wurde nur bei beſonde⸗ derer Gelegenheit geſchloſſen) entdeckte ſie Robin, ſeine Mutter und noch ein Paar Andere, entwe⸗ der Fremde oder Nachbarn, die ſie nicht kannte. In demſelben Augenblick erhob ſich Crisp auch von ſeinem Platze, und ſprang, mit dem Schwanze wedelnd, als ob er den Beſuch Blanche's zu wür⸗ digen wiſſe, nach der Thür. Robin, der die Wachſamkeit ſelbſt war, merkte ſogleich, daß je⸗ mand draußen ſeyn müſſe, der auf gutem Fuße mit ſeinem Hunde ſtehe; er ſprang ſchnell auf


