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hatte,„geht es doch wunderbar; ſie iſt ſo gut, ſo klug, ſo reich und doch ſo unglücklich. Ich möchte um die Welt nicht eine Lady ſeyn. Es iſt ſchon hart genug, ein Weib zu ſeyn, ein ar⸗ mes und ſchwaches Weib ohne Stärke in den Armen und Weisheit im Haupte, und dazu mit einem liebevollen Herzen, das ſich doch ſcheut und ſchämt, ſeine Liebe zu geſtehen. Wäre ich meine Lady und meine Lady ich, ſo würde ich nicht nach Robin Hays ſchicken und ihn den ar⸗
men Gentleman herauslaſſen heißen, ſondern ich
würde eben ſelbſt hingehen und ihn herauslaſſen,
oder meine Lady(angenommen, ſie wäre Bar⸗
bara, die Dienerin) hinſchicken, ihn herauszulaſ⸗ ſen, und keinem Menſchen etwas davon ſagen. Und doch bin ich überzeugt, ſie liebt den armen Gentleman, und nun geht ſie, ſie, die ſo weiſe, ſo gut und ſo reich iſt, und heirathet, trotz ih⸗ rer Liebe, dieſen falſchen Ritter! Ich bin froh, daß ich keine Lady bin, denn ich würde ſterben, gewiß lieber zehnmal ſterben, als einen heira⸗ then, den ich nicht liebte. Es wird ſie umbrin⸗ gen; ich weiß es, ich fühle es, daß dies das Ende davon ſeyn wird; aber warum nimmt ſie ihn denn? Und dabei ſchweigt ſie. Ruhig, Blanche, und ſpitze Deine glatten Ohren nicht ſo: Du haſt Lady's Ohren, und die müſſen


