der ihn verborgen, hervor, riß ihr mit roher beleidigender Gewalt die Kapſel aus der Hand und ſchleuderte ſie auf die Erde.
Wie durch einen Zauberſchlag verwandelte ſich Blick und Haltung der Erbin von Cecil. Sie richtete ſich auf in ihrer vollen Höhe und fragte ſogleich, wie Sir Willmott Burrell es wagen könne, ſo in ihrer Gegenwart zu handeln?
Der Kavalier zog ſein Schwert aus der Schei⸗ de, Burrell ſäumte nicht, ſeinem Beiſpiele zu
folgen. Er erwiderte Konſtanzens verächtliche
Anrede zuerſt durch einen ſarkaſtiſchen Blick, der aber bald mit der glühenden Wuth der gereizten Schlange funkelte und antwortete endlich:„Ich glaubte die Lady in ihrem Zimmer; die verlobte Braut aber bleibt nur während des Tages in ihren Gemächern, die ſtille Nacht lockt ſie heraus, Liebespfänder und zärtliche Worte zu wechſeln.“
„Schurkel“ rief de Guerre aufbrauſend,„wahre Deine läſternde Zunge, und wage es nicht, von dieſer Lady etwas zu denken, viel weniger auszu⸗ ſprechen, was nicht ſo rein iſt, wie das Firma⸗ ment dieſes Himmels.“
„Ach! mein werther Sir,“ ſagte der andere, „jetzt erkenne ich Euch. Seyd Ihr nicht der Prah⸗ ler von Lady Cecil's Leichenbegängniß— der Müßiggänger vom Kirchhof— der..“
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