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milder,„aber vergeßt nicht, Gott zu danken, kniefällig zu danken, daß meine Mutter todt iſt, und daß kalte Erde die Stirn drückt, welche, wenn noch Leben in ihr wäre, jetzt brennen und ſchmerzen würde, wie die meinige.“ Sie drückte die Hand an die Schläfe, während der Kavalier noch immer beſtürzt ſie anſtarrte.—„Gut, daß ich daran denke,“ begann ſie bald darauf, indem ſie ſchneller, als er es möglich gedacht, ſich wie⸗ der geſammelt hatte;„ich muß es Euch jetzt ge⸗ ben; es wäre ſündhaft, wollte ich es nach dem grauenvollen Morgen noch bewahren. Was ſoll ich auch noch mit Eurer Gabe?“ Sie zog das Schloß aus dem Buſen, betrachtete es einen Augenblick mit Zärtlichkeit und dachte:„Du armes kleines Stück der glänzenden Sünde, welche die Men⸗ ſchen zu ihrem Untergange verführt! Ich achtete nicht auf dieſe Faſſung, nicht auf dieſe Edelſteine, aber dachte(Gott vergib es mir— Gott ver⸗ gib es mirh, dachte zu viel an ihn, der es gab. Ich will nicht mehr auf Dich ſehen, daß Du nicht Wurzel ſchlägſt in dem Herzen, auf dem Du geruhet: damals freilich war es in Unſchuld, jetzt wäre es ein Verbrechen. Hier...“ ſie hielt es dem Kavalier mit zitternder Hand hin. Wäh⸗ rend ihr Arm ſo ausgeſtreckt war, ſprang Bur⸗ rell hinter einem dickbelaubten Lorbeerbaume,


