Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
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mir rege gehalten; der Gedanke an die Heimath, an die jugendlichen Freuden, an Konſtanze, das ſtrenge, aber ſo hochherzige Mädchen, die...

Haltet ein, antwortete ihm Konſtanze mit einer krampfhaften Bewegung;ich beſchwöre Euch, haltet ein. Ich weiß, was Euch auf den Lippen ſchwebt, Ihr wollt wiederholen, daß meine Mutter mich ſo gern Euer Weib nannte. Sie ſagte es nicht in Spott, obgleich es jetzt ſo klingt. Aber, gebt mir Antwort, Walther, betet Ihr noch manchmal? Es gab eine Zeit, wo wir

zuſammen beteten. Wenn Ihr wieder betet, ſo

dankt Gott, daß ſie todt iſt!

Wie! Gott danken, daß meine gütige, meine erſte Freundin daß Eure Mutter todt iſt!

So iſt's, Walther. Oder möchtet Ihr ſie lie⸗ ber auf die Folter geſpannt ſehen? Oder möch⸗ tet Ihr ſie ſehen, gemartert mit Qualen, wie ſie vor nicht zu langer Zeit die Heiligen un ſerer eigenen Kirche erduldet? Möchtet Ihr ſie ſehen, wie ihre Glieder von wilden Pferden zer⸗ riſſen würden?

Beim Himmel, Konſtanze, hier ſpricht der Wahnſinn, rief der junge Mann, erſchrocken über ihre bittere, aufgeregte Sprache.

Ich bin nicht wahnſinnig, antwortete ſie