Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
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im Mondenlichte aus der Erde aufſteigen und ſo ihse Hände zu mir aufheben. Ach! ſchrie ſie laut auf, daß Franziska zuſammenfuhr;barm⸗ herziger Himmel! fügte ſie ſchnell hinzu,wer hätte das gedacht! Es iſt der kleine, garſtige Crisp, welcher mich aufgefunden hat. Ich werde Euch das Andere ſpäter erzählen, Mylady, wenn ich nur erſt das arme Thier hinausgebracht habe, damit es ſeinen Herrn wiederſinden kann.

Zu einer Zeit würde Lady Franziska Barbara damit aufgezogen haben, daß ſie ſelbſt den Hund in den Garten begleiten wolle, aber jetzt ſchien auch ſie von Betrübniß überwältigt. Ihre ge⸗

wöhnliche Laune war erloſchen, ſie gab keine Antwort, ſondern ging in das Bibliothekzimmer.

Wenige Augenblicke darnach ſaß Konſtanze auf der Bank in dem Feenkreiſe und dachte über den traurigen Wechſel nach, der ſeit der vorigen Nacht mit ihrem Leben vorgegangen war. Der Abend war in der That ſchön, aber nicht heiter. Die Blumen hatten keinen Glanz mehr in Konſtan⸗ zens Augen, denn Sorge iſt eine böſe Zauberin und macht das grüne Blatt welk und wandelt Thau in Thränen. Sie hatte noch nicht lange ſo geſeſſen, als es durch das Laub rauſchte und Walther de Guerre zu ihren Füßen ſtürzte. Kon⸗ ſtanze bebte zurück vor dem Geliebten, als wäre