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Leben bevorſteht? Barbara, gutes Mädchen, la mich keine Thränen mehr ſehen, ſondern Liegein⸗ wie ſonſt. Und jetzt bitte ich Euch, liebe Freund⸗ innen(denn das Herz jenes ſtillen Mädchens dort ſchlägt für Freundſchaft), verlaßt mich. Du, Franziska, ſey heute um meinet⸗, wie um ſei⸗ netwillen ſo viel als möglich um meinen Va⸗ ter, er wird ſich grämen über das Scheiden; und Du, Mädchen, geh' an Deine Stickerei.“ Barbara blickte in ihrer Lady Augen, nahm ihre Hand und drückte ſie abwechſelnd an ihr Herz und ihren Mund.„Ich will dort,“ ſagte ſie,„in jenem Winkel bleiben, mich nicht zu Euch wenden, nicht ſprechen, nicht athmen; Ihr ſollt denken, ich ſey eine Bildſäule, ſo ſchweig⸗
ſam, ſo unbeweglich ſoll Eure kleine Barbara
ſeyn. Blanche, Blackeye und ſelbſt dieſer ſchwarze Wolfshund bleiben in dem Zimmer und ich ſollte es nicht? Bin ich weniger treu, weniger acht⸗ ſam, als ein Hund? Wollt Ihr mich ſchlimmer behandeln? Dann, theure Lady, muß ja für ein Hochzeitskleid geſorgt werden. Da iſt kein At⸗ las⸗, kein Stoffkleid, kein Mantel, keine Feder, die nicht ſchon ſechsmal aus der Mode gekom⸗ men wäre. Muß es einmal ſeyn, ſo müßt Ihr auch Hochzeit machen, wie es einer Dame von Eurem Range geziemt, Lady Franziska verſteht,


