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Fuͤnfzehntes Kapitel.
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Es lag nicht in der Natur der Lady Franziska Cromwell, irgend etwas auf dem Herzen zu be⸗ halten; ſie eilte daher auf der Stelle zu Kon⸗ ſtanze Cecil und beſtürmte ſie mit einer Menge Fragen und Vorſtellungen, denen dieſe nicht wenig Reſignation entgegenſetzen mußte. Der gute Wille entſchuldigte jedoch, und Konſtanze
ſagte endlich, nachdem ſie ihr lange ſchweigend die Hand gedrückt:„Du ſiehſt mich tief beküm⸗ mert, theuerſte Franziska; eine dunkele Wolke
ſchwebt über mir, aber ich beſchwöre Dich, achte Du nicht darauf. Ich thue, was recht iſt, und nicht einmal der Befehl Seiner Hoheit, Deines Vaters, könnte es verhindern, wenn Du auch
Deine Drohung erfüllen und ſeine Macht in
Anſpruch nehmen wollteſt. Mein Geſchick ſteht feſt, unwiderruflich feſt! Und wunderſt Du Dich, daß ich bei dem Wechſel zittere, welcher meinem


