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ſtanze in dieſem Punkte für launenhaft und un⸗ gerecht zu halten, aber ich bin überzeugt, ihre Vernunft, wie die Liebe zu ihrem Vater.“
„Barmherziger Himmel,“ rief Konſtanze, „wäre es möglich, daß Ihr von ſeinem Antrag wußtet? Doch ja, das mochtet Ihr wiſſen, aber die fürchterliche, die grauenhafte Drohung kennt Ihr nicht, mit der er mich erſchrecken wollte, wenn ich nicht ſogleich ſeiner Forderung, ja, ſeiner Forderung genügte, ihm unverzüglich meine Hand zu reichen?“
„Es war ſehr unklug, ſehr unnöthig,“ frge⸗ der Baronet verdrießlich, indem er an die Vor⸗ ſchläge des Bucaniers dachte, welche er, wie er glaubte, Konſtanzen mitgetheilt hatte,„thö⸗ richt war es, Dich mit dem zu behelligen, was er von meinen Angelegenheiten weiß; das iſt eine ſonderbare Art zu werben; aber doch wird ſie gute Folgen haben, denn Du weißt jetzt, welchen gewaltigen Anlaß ich habe, dieſe Ver⸗ bindung zu wünſchen...“
Der Baroner konnte vor Schreck üüber das Aus⸗ ſehen Konſtanzens ſeine Rede nicht vollenden Sie war aufgeſtanden, und ſtand vor ihrem Va⸗ ter, die Augen weit geöffnet, während die Hände ausgeſtreckt waren, als ob ſie das Bild abweh⸗ ren wollte, welches vor ihrem Geiſt ſchwebte;


