Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
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Märznacht; die Natur lag noch in ihrem eiſigen Winterſchlafe, dennoch fand das Pferd des jun⸗ gen Mannes, der ſich ungeladen dem Leichenbe⸗ gängniſſe angeſchloſſen hatte, hier und da auf den Gräbern einen Grashalm, den es abriß, während ſein Herr, unbekümmert um die immer tiefer herabſinkende Nacht, an einer der Säulen lehnte, welche den Eingang des Gewölbes ver⸗ zierten.

Plötzlich klang Pferdegetrappel über die Stra⸗ ße, der Kavalier legte unwillkührlich die Hand an das Schwert, ſein Pferd hob den Kopf auf,

warf die Ohren zurück, und wieherte in dem

leiſen Tone, welcher das Nahen eines Fremden verkündet. Die Reiſenden(denn es waren zwei) hielten an dem Thore des Kirchhofes.

„Oho!“ rief der Vorderſte,„Ihr dort, Sir; da Ihr zu dieſer Stunde auf Gräbern hauſet, könnt Ihr mir ſagen, ob das Leichenbegängniß der Lady Cecil dieſen Morgen Statt fand?“

„Die Lady iſt dieſen Abend begraben wor⸗ den,“ antwortete der Andere, indem er zugleich das Schwert aus der Scheide zog, eine Bewe⸗ gung, die jedoch durch den Mantel verdeckt wurde.

„Sie haben alſo gewartet?“.

„Das haben ſie, und auf einen, deſſen An⸗

weſenheit nicht von Röthen war,“