Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

38

wie hängt mein Herz noch jetzt, jetzt, da ich Dich und Alle auf immer verlaſſen ſoll, wie ſündhaft, fürchte ich, hängt es an der Erinnerung unſeres frühern, reinern Glückes! Das Haus meines Va⸗ ters! Die ſtolze Eiche, in der die Ringeltauben niſteten, unter deren Schatten wir zuerſt uns fanden! Der Strom, wo Du und Herbert der wilde und doch ſo liebevolle Bruder o Robert, ſey nicht bös, ſtarre nicht ſo zurück bei dieſem Namen; ſein einziger Fehler war ſeine Treue für einen ſo gütigen Herrn. Aber wer, der in den ſanften Strahlen der Tugenden Karl Stuarts lebte, konnte ihm treulos ſeyn? Und doch! welch ſchrecklicher Kampf entſproß aus die⸗ ſer Treue? Ach! ſein reiches Erbe hat keinen Segen gebracht. Ich konnte nie auf dieſes weite Land, als auf das unſerige, blicken. Warum lebt ſein Kind nicht mehr dann aber ſie ſind alle hin, alle hin. Ach! was hatten wir mit Höfen zu thun, und Höfe mit uns? Unſer häus⸗ liches Leben wurde zerſtört unſer Heerd ver⸗ öͤder die Kinder, für die Du ſtrebteſt, hoff⸗ teſt, Dich mühteſt, ſind uns genommen in der Knospe erſtickt, in der Blüthe gebrochen! Oh Cecil! laß die Rede einer ſterbenden Gattin zu Deinem Herzen gehen, wenn ſie Dir ſagt, daß Du kinderlos in das Grab ſteigen wirſt,