Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
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matte Licht des Morgens kalt durch die offenen Läden ſchimmerte. Noch eine Stunde wurde trau⸗ rig verbracht. Endlich ſchlug mit einem langen und tiefen Seufzer Lady Cecil die Augen auf;

dern hafteten ruhig auf ihrem Gatten und ih⸗ rem Kinde.

Wie lange iſt's, flüſterte ſie,daß ich Ench nicht geſehen habe, außer in wüſten Träumen, und ach! jetzt werde ich nur kurze Zeit noch bei Euch weilen!

Konſtanze brachte einen ſelbernen Becher mit einem erfriſchenden Tranke an ihre Lippen, wäh⸗ rend Sir Robert ihren Kopf mit ſeinen Armen ſtützte.

Ruft niemand herein. Konſtanze Cecil meine Augenblicke ſind gezählt. Zieht den Vor⸗ hang zurück, daß ich noch einmal in das Licht der Tage blicke! Konſtanze gehorchte, die Strahlen der Sonne drangen in ihrem ſiegreichen Glanze

in das Zimmer.Wie ſchön, wie herrlich! rief

die Sterbende, während ihre Augen das belebende Licht tranken;es ruft mich in die Ewigkeit, wo kein Dunkel iſt keine Täuſchung kein Böſes!

Wie bleich flimmert dort die Lampe, Cecil! Wie ſchwach ſind die Werke der Menſchen, wie erhaben

die Schöpfung des Allmächeigen! Konſtanze ſtand

ſie blickten nicht mehr irre und wild umher, ſon⸗