bleichen Finger, welche auf der geſtickten Decke lagen, zuckten oft, wie von Schmerz, zuſammen. Die Stille, die im Zimmer herrſchte, war be⸗ ängſtigend; Sir Robert Cecil ſelbſt athmete ſo ſchwer, daß es einem mühſam unterdrückten Stöhnen glich.
Konſtanze Ceeil erſchien threm unglücklichen Vater nie früher, nie ſpäter, ſchön, wie ſie im⸗ mer war, ſo verherrlicht, als in dieſem Augen⸗ blicke. Immer lag eine gewiſſe Majeſtät in ihr,
gab, die man nicht erklären konnte, die aber je⸗ der fühlte. Ihre edle hohe Geſtalt verſchloß ein reiches, heiliges Gemüth, vor dem oft, wie vor der Strenge ihrer jugendlichen Tugend das Ge⸗ wiſſen ihres Vaters verzagte. Innig liebte er ſeine Gattin, ſeine Tochter achtete er mehr, und der bloße Gedanke, daß gewiſſe Begebenheiten früherer Jahre ihr zu Ohren kommen könnten, war ein vergifteter Dolch in ſeinem Herzen. Er war ein verwegener Mann geweſen, und war jetzt noch ehrgeizig. Glücklich in allem, wonach Menſchen ſtreben, reich, geachtet, mächtig und
— gefürchtet, würde er doch alle Vortheile, die er errungen, jeden Wunſch, dem er rückſichtslos die eigene Selbſtachtung geopfert hatte, jede
— wonach oft mehr, als nach allem geſtrebt wird
welche all ihrem Thun und Reden eine Gewalt
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