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Zweites Kapitel.
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As Sir Robert wieder in das Zimmer ſeiner Gattin trat, fand er alles darin ſchweigſam, wie das Grab. Er näherte ſich dem Bette; ſeine Toch⸗ ter ſtand von ihrem Sitze neben demſelben auf und bedeutete ihm, indem ſie auf ihre ſchlafende Mutter zeigte, ſtille zu ſeyn.„Gott ſey gedankt!“ erwiederte er, und fuhr ſich mit der Hand über die Stirne, während ſeine Bruſt ſich hob, als ob ihr eine ſchwere Laſt abgenommen wäre. Die Diener hatten das Gemach verlaſſen, um ſich et⸗ was zu erfriſchen und auszuruhen; Vater und Tochter waren allein mit der Sterbenden. Die Stirne der Lady Cecil war glatt, unbewölkt, ihre alabaſterne Weiße noch gehoben durch das braune Haar, welches ſie umkränzte; ihr Geſicht zeigte einen edeln, aber ſanften Karakter, wenn ſchon es durch ſchmerzliche Krankheit ſeine Fülle ver⸗ loren hatte. Ihr Schlaf war unruhig; die langen
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