Druckschrift 
Sigismund Forster / von Ida Gräfin Hahn-Hahn
Entstehung
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So ſo! Nun, mein Junge, Agathe läßt Dich vielmal grüßen! ſagte Friedrich etwas boshaft.

Sigismund ſah ihn ganz erſtaunt an.

Ja ja, fuhr Friedrich lachend fort,Du magſt es wol nicht um ſie verdienen, aber ſie läßt Dich doch grüßen gutmüthig wie ſie iſt und läßt Dir ſagen, daß ſie Dir ſehr bald ſchreiben würde.

Gottlob! rief Sigismund aus tiefſter Seele.

Was Wetter? habt Ihr Euch verzankt? und ſchon vor der Hochzeit? ſagte Friedrich geſpannt.

Nein, beſter Friedrich, ſagte Sigismund kurz. Ihm ſchwebte auf den Lippen dem Schwager zu ſagen, wie er mit Agathen ſtehe; aber er dachte, es ſchicke ſich nicht, daß er ſich früher gegen einen Andern, als gegen ſie ſelbſt darüber aus⸗ ſpreche. Darum bog er ferneren Neckereien durch die abge⸗ brochene Antwort vor.

Nachdem die Herren die Auſtern bei Sala Taroni excellent gefunden hatten, gingen ſie zu Meinhard hinüber, wo ſich ein Paar gute Freunde Friedrichs zu ihnen fanden, und wo ſie ſehr munter zuſammen ſpeiſ'ten.

An einem Tiſch neben dem ihren ſaß Ignaz mit zwei an⸗ dern Herren.

Um fünf Uhr verließ Sigismund die fröhliche Geſellſchaft, und verſprach ſeinem Schwager, ihn ſpäter in der italieniſchen Oper aufzuſuchen.

Tosca ſagte, als er bei ihr eintrat:Ich freue mich recht Sie wiederzuſehen, jezt wo mir ſo viel beſſer und leichter ums Herz iſt.

O es iſt eine Seligkeit, ſich leichten Herzens zu fühlen, und wenn es auch nur, wie das Ihre, von einem Sonnen⸗