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„Nicht hier, aber in Magdeburg!— Und nun komm, mein Alter! wir wollen zu Sala Taroni Auſtern eſſen, und zu Meinhard ſpeiſen gehen. Ich habe ſchon Dieſen und Jenen beſucht und begegnet, und ihnen geſagt ebenfalls da⸗ hin zu kommen.“
„Wie?“ ſagte Sigismund lachend,„Auſtern eſſen und bei Meinhard diniren? ein Fieberkranker?“
„Wenn man reiſ't wie ein Geſunder, muß man ſich auch übrigens wie ein Geſunder geriren!“ rief Friedrich.„Und glaubſt Du, daß ich nur Andern, nicht mir ſelbſt, ein Rezept zu ſchreiben verſtehe? und glaubſt Du, daß ſo ein Rezept ſich ſchwerer einnimmt gegen die Auſtern, als gegen das kalte Fieber? Allons! zu Sala Taroni!“
Er nahm Sigismund unter den Arm. In der Thür be⸗ gegneten ſie einem Diener, der Sigismund bat, gegen Abend zur Frau Generalin zu kommen; ſie wünſche ihn in Geſchäf⸗ ten zu ſprechen.
„Was iſt das für eine Generalin?“ fragte Friedrich ganz neugierig.
„Frau von Beiron,“ entgegnete Sigismund.
„Was Wetter! Tosca Beiron? und in Geſchäften!“
„Der General iſt vor vierzehn Tagen geſtorben und ich habe ihr den Juſtizrath Kleber empfohlen,“ ſagte Sigismund; „darauf werden ſich vielleicht die Geſchäfte beziehen.“
„Ich würde ihr für mein Leben gern meine Aufwartung machen, wenn ich nur wüßte, daß ſie mich empfinge!“ rief Friedrich.„Könnteſt Du ſie nicht fragen?“
Sigismund war tödtlich erſchrocken über dieſen Vorſchlag. „Sie hat noch gar keine Beſuche in dieſer Zeit angenommen,“
ſagte er ein wenig verlegen.


