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jungen Leuten anders, als auf ganz beſondere Empfehlung, und adfna ihre Mutter mit ihnen die Unterhaltung, und ſie konnte nur ein oder das andere Wort dazwiſchen werfen. Bei ihrem Schwager hatte ſie einmal verſucht in⸗ direct zu fragen nach ſeinen Zuhörern, und nach dieſem und jenem; allein ihr Schwager war Arzt, und liebte als ſolcher genaue und klare Fragen und Antworten, ſo daß er ſie ganz und gar nicht verſtand. Tosca dachte heimlich und ein wenig verdrießlich: Ach, wie konnt' ich nur meinen Schwager fragen! Unter deſſen Zuhörern wird er ja nicht ſein. Re⸗ zepte und Arzeneien und Krankenzimmer, und all die fatalen Sachen ſind ſehr gut für den lieben Zeller— aber nur nicht für ihn. Ob er nicht ſtudirt.... wie man König wird?——
Eines Morgens kam Tosca zu ihrer Schweſter. Sie hörte lebhaft im Zimmer reden, und war ſchon im Begriff, vor der Thür wieder umzukehren, weil ſie glaubte, ihr Schwager könne einen ernſthaften, langweiligen Beſuch haben, als plötzlich eine klingende Stimme ihr Ohr traf, die Stimme, welche zu ihr geſagt hatte: Es würde mich ſehr glücklich machen, wenn Sie mir einen Tanz gönnen mögten. Sie er⸗ röthete vor Freude, ſie war ganz ſicher, ſich nicht zu irren. Sie blieb noch einen Augenblick vor der Thür ſtehen, um die kleine freudige Bewegung vorüberziehen zu laſſen; dann trat ſie ein. Sigismund Forſter, Friedrich und noch ein dritter junger Mann waren bei ihrer Schweſter. In Sigismunds Augen ging eine Freudenſonne auf. Tosca ſah es wol, und daher blieb ſie ganz ruhig; ſo bringt es die Taktik mit ſich! aber ſie war glänzend ſchön, wie vom Morgenroth umſtralt. Man ſprach— was man denn ſo zu ſprechen pflegt. Die


