Teil eines Werkes 
10. Bd. (1829)
Entstehung
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Seſchichte des

Santons Balßißa.

Sechshundert und ſieben und ſiebzigſter Tag.

Es war einmal ein Santon, namens Barßißa, der ſchon hundert Jahre lang inbruͤnſtig dem Gebete oblag. Er verließ ſeine Hoͤhle faſt niemals, aus Furcht, er moͤchte in Gefahr kommen, Gott zu beleidigen. Am Tage faſtete er, des Nachts wachte er; und alle Be⸗ wohner der Gegend hatten ſo große Verehrung fuͤr ihn, und legten ſolchen Werth auf ſein Gebet, daß ſie ſich gemeinlich an ihn wandten, wenn ſie den Himmel um eine Gnade zu bitten hatten. Wenn er fuͤr die Ge⸗ ſundheit eines Kranken betete, ſo war derſelbe hald ge⸗

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