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uUfer des Tigris hin ging, hoͤrte er eine Frauen⸗
ſtimme aus der Mitte des Stromes her; ſie rief: „Um Gottes willen, kommt mir zu Huͤlfe!“ Der Ton dieſer Stimme war ſo ruͤhrend, daß
Dſcherberi ſich nicht beſann, ſondern ſeine Kleider ab⸗
1 warf, ins Waſſer ſprang, hin ſchwamm, und ſo gluͤck⸗
lich war, die Ungluͤckliche zu retten, in demſelben Au⸗ genblick, da ſie ſich noch kaum uͤber dem Waſſer er⸗ hielt, und ihre Kraͤfte ſie eben verlaßen wollten. Er brachte ſie, trotz dem reißenden Strome, ans Land. Und als ſie ſich etwas von ihrer Angſt erholt hatte, bat ſie ihn, ſie bis zu ihrem Hauſe zu begleiten, wel⸗ ches ſie ihm bezeichnete. Oſcherberi that es willig. Als er an die Thuͤre kam, hoͤrte er drinnen Kinder weinen, welche nach ihrer Mutter verlangten. Er trat mit ihr in das Haus; die gerettete Frau erſchien hier dem Dſcherberi von hinreißender Schoͤnheit; ſie noͤthigte ihn zum ſitzen, ließ Feuer anzuͤnden, ſeine Kleider zu trocknen, und erzaͤhlte ihm ihre Geſchichte, welche ſie tauſendmal unterbrach, um ihm ihre uͤberſchwaͤngliche Dankbarkeit zu bezeugen:
„Es ſind nun ſieben Monate, daß eine alte Frau in mein Haus trat und zu mir ſagte:
„Ich habe noch niemals die Predigt verſaͤumt, welche in der großen Moſchee gehalten wird: aber heute ſind Geſchaͤfte dazwiſchen gekommen, welche mich abgehalten haben, meine Abwaſchung zu verrichten.


