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machte, uͤberdieß befuͤrchtend, einſt gezwungen zu ſein, einem der Fremdlinge ihre Hand zu reichen, welche der Korb ihr unaufhoͤrlich zufuͤhrte,— wurde von Muna's Entdeckung entzuͤckt, und entſchloß ſich auf der Stelle, den Fremdling zu heirathen, der allem An⸗ ſcheine nach nimmer wagen wuͤrde, ſein Geſchlecht zu entdecken, welches zu verbergen er eben ſo viel Urſache haͤtte, als ſie. Dieſes Vorhaben entſprach voͤllig den Gefuͤhlen ihres Herzens, und gab ihr einen guͤltigen Vorwand, eine Lebensweiſe zu verlaßen, welche ſie nicht laͤnger ertragen konnte. Sie verſprach alſo Muna, ihr die Freiheit zu ſchenken, und ihr Gluͤck zu machen, wenn ſie nicht ausſagte, was ſie von dem Fremdling entdeckt hatte, ſondern ſich begnuͤgte zu bekennen, daß er auch dieſe dritte Nacht der Verſuchung nicht erle⸗ gen waͤre. 3
Muna gehorchte ihr; und als ſie vor dem Koͤnige Badanaſer und dem Reichsrathe ihre Erklaͤrung, dem Willen der Prinzeſſinn gemaͤß, abgelegt hatte, ſprach der Koͤnig:
„So laßt uns denn den ſo lange erwarteten Ge⸗ mahl der Prinzeſſinn, den enthaltſamſten der Maͤnner, in Augenſchein nehmen.“
Alsbald befahl er zween Veſyren, hin zu gehen und im Gefolge aller Beamten der Krone und ſeines Hauſes in dem Zaubergarten den Fremdling auf zu


