Teil eines Werkes 
9. Bd. (1828)
Entstehung
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298 587. C a g.

Der Reichsrath dankte ihm fuͤr dieſe freundliche Theilnahme an der Groͤße und Erhaltung des Staats, und bat ihn, ſeinen ganzen Entwurf darzulegen, wel⸗ chen er auszufuͤhren entſchloſſen waͤre.

Hierauf machte der Geiſterkoͤnig den Vorſchlag, in einem wonniglichen Garten, welchen er ſelber her⸗ vorzubringen uͤbernahm, Luſtbarkeiten aller Art, Taͤnze, Feſte und ſchoͤne Sklavinnen zu verſammeln; und zum Troſte der Prinzeſſinn und ihres Hofes, verſprach er, daß ſie, ſo lange ſie dieſen Zauber⸗Garten bewohnten, nimmer eine Spur der Jahre gewahren, ſondern die⸗ ſelbe Friſche, Jugend und Schoͤnheit behalten ſollten, wie ſie im Augenblick der Errichtung des Gartens gehabt hatten.

„Das iſt noch nicht alles,“ fuhr er fort:„die Fremdlinge ſollen nur durch einen Korb hieher und wieder weg gebracht werden. Dieſer Korb ſoll nur die⸗ jenigen aufnehmen, die ſich freiwillig dazu entſchloſſen haben, und niemals mehr als einen; und wer einmal wieder ſo hinweg getragen worden, dem iſt jeder an⸗ dere Ruͤckweg dorthin durchaus unzugaͤnglich.“ Um indeſſen die Mitglieder des Reichsraths noch voͤllig zu beruhigen, verſprach der Geiſterkoͤnig, daß alle, die den Reizen der Sklavinnen oder den koͤſtlichen Weinen erlaͤgen, ſofort durch den Korb wieder weg gebracht, jedoch nicht ſo ſtrenge behandelt werden ſollten, als diejenigen, welche die Ehrfurcht gegen die Prinzeſſin inn aus den Augen ſetzten.“