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nehmen, um, wie ſie ſagte, die alte Sklavinn und die Kaufmannsfrau damit zu belohnen.
„Behalt deine Diamanten,“ wiederholte die zaͤrt⸗ liche Muna tauſendmal;„wenn ich ſie auch brauchen koͤnnte, woͤgen ſie wohl einen Kuß auf, welchen nichts dich hindert mir zu geben? eine Liebkoſung, welche du mir gewaͤhren, eine Zaͤrtlichkeit, welche du mir bewei⸗ ſen koͤnnteſt? Warum willſt du die Verbindlichkeit verringern, welche du mir haben magſt? Aber du biſt nichts als ein Undankbarer. Rede, kann ich dir wohl mehr Liebe beweiſen? kann ich mich groͤßeren Gefahren ausſetzen, um die Kaͤlte und Undankbarkeit deines Her⸗ zens aufzuthauen?“
„Nichts kann meiner Erkenntlichkeit gleich kom⸗ men,“ antwortete ihr Sahidé:„aber du ſiehſt wohl ein, daß ich, indem ich mich uͤber die Erſcheinungen hier aufklaͤren will, mich nicht einer ſchleunigen Ent⸗ fernung ausſetzen darf: demnach kann ich jetzo noch nicht deine Liebe erwiedern, weil ich uͤber die Ge⸗ heimniſſe des Korbes, der Prinzeſſinn und des Gartens noch keinesweges im Klaren bin: das iſt mein feſter Vorſatz. Folge mir alſo,“ fuhr ſie fort,„und laß uns dieſe Nacht, wie die geſtrige zubringen.“
Wie truͤbſelig dieſer Vorſchlag auch fuͤr die ſchoͤne Sklavinn ſein mochte, ſo gab ihr der entſchiedene Ton Sahidé's doch zu erkennen, daß ſie ſich bequemen muͤßte; und dieſe den Freuden beſtimmte und durch


