Teil eines Werkes 
9. Bd. (1828)
Entstehung
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284 584. Sag.

„Du mußt,“ fuhr Sahlidé fort,„die Beſchaffen⸗ heit des geheimnisvollen Korbes zu erforſchen ſuchen, und weshalb die Prinzeſſinn gezwungen ſcheint, alle, welche durch ihn hieher gebracht werden, ſo zu em⸗ pfangen. Was ich hier geſehen habe; das wenige, was du mir davon erzaͤhlt haſt; das Geheimnis, wel⸗ ches man uͤber die Berichte beobachtet, welche dem

Koͤnig in Gegenwart ſeines Reichsraths erſtattet wer⸗

den; alles dieß ſcheint mir ſeltſame Dinge zu verhuͤllen. Du mußt mir morgen erzaͤhlen, was du entdeckt haſt, ich verſpreche dir, keine andre Sklavinn zu erwaͤhlen, alſo haben wir Zeit, wieder beiſammen zu ſein.“ „Wenn das ein Mittel iſt, dich fuͤr mich zu er⸗ weichen,“ erwiederte darauf die ſchone Muna,„ſo ſei verſichert, daß ich alles aufbieten werde, um dir ge⸗ nuͤgende Kunde zu bringen.“ 4 Hierauf legte ſich Sahidé in die eine Ecke des

Sophas zum Schlafe, und ſagte zu Muna, ſie ſollte 1

ſich in die andere Ecke legen. „Wie!l ich ſoll nicht einmal an deiner Seite ſchla⸗ fen?“ rief Muna aus, von Schmerz durchdrungen. „Nein,“ antwortete Sahidé,„es wird nicht an⸗ ders; du mußt thun, was ich verlange.“ Muna war alſo genoͤthigt, zu gehorchen, aber ſie brachte die ganze Nacht in Thraͤnen und Seufzer hin. Als der Vogel mit den goldenen Fittigen in all ſeiner Herrlichkeit im Begriff war, aus ſeinem gluͤckſe⸗