Teil eines Werkes 
9. Bd. (1828)
Entstehung
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Yarab, der Richter. 17

Ich bete den großen Gott an, antwortete ich ihr. Es ſchien, als wenn dieſe Antwort ſie beſaͤnftigte, und ſo war ich, in meiner Wißbegierde beherzt genug, ſie zu befragen, was das fuͤr Stimmen geweſen, welche ich waͤhrend der Nacht gehoͤrt hatte.

Du haſt, antwortete ſie mir,die Fuͤrſten des Meeres gehoͤrt, welche jede Nacht ſo empor ſteigen und das Lob Gottes verkuͤndigen. Es iſt dein Gluͤck, fuͤgte ſie hinzu,daß du ein Glaͤubiger biſt, ſonſt wuͤrde ich dich vertilgt haben. 5

Indem ſie dieſe Worte ausſprach, ſchwang ſie ſich

in das Meer und verſchwand. 3

Fuͤnfhundert und drei und zwanzigſter Tag.

Ich ſtieg von dem Baume herab, der mir als Zuflucht gedient hatte; ich pfluͤckte mir Fruͤchte, und wanderte fuͤrder, bis es Nacht ward. Da erblickte ich in der Ferne ein Licht, dem ich mich naͤhern wollte: aber es entfernte ſich eben ſo von mir, wie ich auf daſſelbe zuſchritt. Endlich, nach unglaublicher Anſtren⸗ gung, naͤherte ich mich, und ſah einen ſo praͤchtigen Palaſt vor mir, daß meine Augen ſeinen Glanz nicht auszuhalten vermochten. Jedoch verdoppelte ich meine Anſtrengungen, und ſtand beinahe ſchon im Begriff

IX. 2