8 520. 521. Tag.
„Ich ſoll alſo Mahomed nicht ſehen,“ rief ich ſchmerzvoll aus,„und bin fuͤr immer von Sesbet ge⸗ ſchieden?“ 1
„Du weißt nicht, was du geſehen haſt,“ antwor⸗ tete er mir,„die Abſichten Gottes ſind undurchdring⸗ hus du wirſt auf Erden Troſt finden,“ fuͤgte er inzu.
Ich bat ihn aber, mir den Weg zu zeigen, um meine Nachforſchung fort zu ſetzen. Er zeigte ihn mir, indem er ſich von mir entfernte..
Fuͤnfhundert und ein und zwanzigſter Tag.
Nachdem ich ungeheuer lange fort geſchritten war, befand ich mich auf einer Wieſe von unabſehlichem
Umfange, bedeckt mit Safranblumen und Anemonen,
und von Baͤchen bewaͤſſert, deren Ufer zahlloſe Lo⸗ wen vertheidigten; meine Blicke hefteten ſich auf einen Greis, der inmitten der Wieſe auf einem Throne ſaß; er gab mir einen Wink, naͤher zu kommen; die Loͤwen, an die ich kam, demuͤthigten ſich vor mir und ließen mich hinuͤber. Ich trat vor den Thron hin; der Greis empfing mich freundlich; er verlangte meine Abenteuer zu wiſſen, und ich erzaͤhlte ſie ihm. Darauf ſagte er zu mir:
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