Teil eines Werkes 
8. Bd. (1828)
Entstehung
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288 11r 5rs. Tag.

Mahomed iſt das Gefaͤß der Geſetze Gottes; er wird die Erde mit ſeinem Wort erfuͤllen.

Aber weiter konnte er auch nicht leſen. Sesbet wurde ihm aus denſelben Gruͤnden gegeben; ſie bewies ihm daſſelbe Vertrauen, und erzaͤhlte ihm alles, wie dem Abdal Motallab; und als hierauf auch er den Befehl der Trennung geleſen hatte, verließ er ſie mit demſelben Bedauern.

Das Jahr verging, er erſchien nicht wieder, und Sesbet heiratete nun auf dieſelbe Weiſe den Yarab, einen Verwandten des Kadi's von Medina, welcher die dritte Zeile las; und dieſe lautete:

Mahomed, der Heiland der Glaͤubigen, iſt eine ſchwimmende Inſel, welche ihren Hafen allen Schiffbruͤchigen oͤffnet.

Auch dieſer unterwarf ſich dem Befehle der Tren⸗ nung; und weil er, nach Verlaufe des Jahres, eben ſo wenig wieder kam, als die beiden anderen, ſo hei⸗ ratete Sesbet endlich den Temimdari, welcher die vierte Zeile las; und dieſe lautete:

Mahomed, der Geſandte Gottes, koͤmmt demjenigen entgegen, deſſen Herz ihn ſu⸗ chet. Die drei erſten Gatten Sesbets waren Soͤhne von Weiſen; der vierte war zwar auch von einem der be⸗ ruͤhmteſten Gelehrten an Sohnes ſtatt angenommen,