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Mahomeds Geburt. 287
dieſes großen Mannes vor ſich ſah. Aber indem er das Pergamentblatt aufmerkſam betrachtete, welches mit ſolcher Kunſt geſchrieben war, daß die Schrift nur zufolge der Ereigniſſe geleſen werden konnte, bemerkte er auf der Kehrſeite folgende grauſame Worte:
„ Der Gatte Sesbets darf ſich ihr nicht nahen, bevor er nicht den großen Propheten geſehen hat; ſie wird ihm ein Jahr lang ge⸗ treu bleiben.“
„Ach, geliebte Sesbet,“ rief Abdal Motallab voll Zaͤrtlichkeit aus:„warum habe ich dich geſehen? Ich gehe, den Propheten aufzuſuchen, ich kenne die Wichtigkeit der Vorſchriften weiſer Maͤnner, um mich der Gefahr auszuſetzen, laͤnger bei dir zu bleiben.“ Und damit ging er weg..
Sesbet blieb ſehr erſtaunt zuruͤck; indeſſen ſtaͤts
in den Willen Gottes ergeben, ſo wie den Befehlen ihres Vaters. Aber als ſie das Jahr verlaufen, und Abdal Motallab nicht heim kehren ſah, ging ſie wieder zu dem Kdnige, der ſie mit derſelben Freundlichkeit aufnahm, und den erſten Befehl abermals kund ma⸗ chen ließ. Nach mehreren vergeblichen Verſuchen las ein Schriftgelehrter aus der Stadt Medina, Namens Abutelab, die Zeile, welche auf die erſte, von Ab⸗ dal Motallab geleſene folgte, und alſo lautefe:


