Teil eines Werkes 
8. Bd. (1828)
Entstehung
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Dakianos und die Siebenſchlaͤfer. 269

ſelber ſich dazu entſchloß, daß er auch die Gefaͤhrten Dſchemlicha's erblickte, aber gerade in demſelben Au⸗ genblick, als dieſer ſelber darin, zugleich mit den uͤbri⸗ gen und dem Huͤndlein, ihren Geiſt aufgaben. Er hoͤrte ſie ſogar noch den allgewaltigen Herrn der Welt anrufen, und mit dieſen Worten verſcheiden.

Enkuſch ließ nun alles herbei bringen, was noͤ⸗ thig war, ihnen die letzte Ehre zu erweiſen, und ließ ſie in derſelben Hoͤhle beerdigen, worin ſie ſo lange geſchlafen hatten. Nachdem alle Leute die Hoͤhle wie⸗ der verlaßen hatten, ſchloß ſich durch eine beſondere Zulaßung Gottes der Eingang der Hoͤhle, ſo daß es ſeitdem niemand moͤglich geweſen ſie wieder zu betreten.

Der Koͤnig ließ einige Schritte davon eine Saͤule errichten, auf welcher die Geſchichte der Siebenſchlaͤfer eingegraben ſtand, damit die Allmacht Gottes erkannt, den Menſchen Abſcheu vor der Undankbarkeit erregt, und an dieſem Beiſpiele einleuchtend wuͤrde, wie groß die Kraft des Gebets iſt.