Teil eines Werkes 
8. Bd. (1828)
Entstehung
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einen Strom von Thraͤnen zu vergießen, und Dſchem⸗ licha konnte die ſeinigen nicht zuruͤck halten.

Welches Erſtaunen fuͤr Alle, die einen jungen Mann vor ſich ſahen, deſſen Sohn ſo zuſammen ge⸗ ſchrumpft, deſſen Enkel ein hochbejahrter Greis, und deſſen Urenkel an Jugend und Kraft ihrem Urgroßva⸗ ter ſo aͤhnlich waren. Das Volk konnte ſich beim An⸗ blicke dieſes Wunders nicht erwehren, die Groͤße und Allmacht Gottes zu bewundern. Man ſchlug die Jahr⸗ buͤcher nach, und erſah, daß mit eben dieſem Tage die dreihundert und neun Jahre abgelaufen waren.

Als der Cypreſſenbalken weg genommen war, fand man darunter alles was Dſchemlicha vorausge⸗ ſagt hatte; er machte einen Theil dieſes Schatzes dem Koͤnige zum Geſchenk, und gab das uͤbrige ſeinen Enkeln.

Der Koͤnig ſprach hierauf zu Dſchemlicha:Wir ſind gegenwaͤrtig von der Wahrheit deiner Geſchichte uͤberzeugt: wir wollen nun zu deinen Gefaͤhrten in der Hoͤhle gehen und ihnen Huͤlfe bringen.

Ich habe keinen andern Wunſch, als dieſen, antwortete ihm Dſchemlicha.

Der Fuͤrſt ließ viele Lebensmittel mit hinaus fuͤh⸗ ren, und begab ſich, in Begleitung des Volks und ſeines Heeres, nach der Hoͤhle. Dieſe erſchien allen ſo fuͤrchterlich, daß niemand das Herz hatte, hinein zu treten. Man verſichert indeſſen, daß der Koͤnig