Teil eines Werkes 
8. Bd. (1828)
Entstehung
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Dakianos und die Siebenſchlaͤfer. 267

Hierauf nahm er ihn bei der Hand, und fuͤhrte ihn durch das Haus. Beim Erblicken eines Cypreſſen⸗ balkens ſagte Dſchemlicha: 1

Ich habe dieſen Balken her legen laßen; unter ſeinem Ende wird man einen großen Granatſtein fin⸗ den, er bedeckt ſechs ſolche Gefaͤße, wie in den Schatz⸗ kammern der Koͤnige ſtehen; dieſelben ſind voll Gold⸗

muͤnzen mit dem Gepraͤge des Dakianos, und jede

dieſer Goldmuͤnzen wiegt hundert Drachmen.

Waͤhrend man nun daran arbeitete den Balken weg zu nehmen, naͤherte ſich der Greis ſeinem jugend⸗ lichen Großvater mit der groͤßten Ehrfurcht, und ſagte zu ihm:

Mein Vater, der dein Sohn, iſt noch am Leben: aber er iſt ſo kraftlos, daß ich genoͤthigt geweſen, ihn in Baumwolle zu huͤllen und ihn ſo in einen Korb zu legen, den ich an einen Nagel gehaͤngt habe: von ihm habe ich einiges von dem vernommen, was du mir jetzo erzaͤhlt haſt.Komm, fuhr er fort,meinen Vater und deinen Sohn zu ſehen.

Dſchemlicha folgte ihm in ein Seitengemach; er hakte einen kleinen Korb los, und zog daraus ein Paͤk⸗ chen Baumwolle hervor: dieſes enthielt einen Greis, der jetzo nicht groͤßer war, als ein neugeborenes Kind. Man floͤßte ihm etwas Milch ein, er oͤffnete die Augen, und er erkannte noch DOſchemlicha, ſeinen geliebten Vater. Er konnte ſich nicht erwehren,