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Dſchemlicha, durch dieſe Worte ermuthigt, erzaͤhlte dem Greiſe nun alles, was ihm begegnet war; und dieſer hatte nicht ſo bald ſeine Geſchichte vernommen, als er hin ging und ein Bildnis herbei holte, um es mit Dſchemlicha zu vergleichen. Als er es eine zeit⸗ lang betrachtet hatte, ſeufzte er; ſeine Unruhe und ſeine Bewegung verdoppelte ſich; er kuͤßte mehrmals das Bildnis, warf ſich dann Dſchemlicha zu Fuͤßen, und indem er ſein tief gefurchtes Antlitz rieb und ſei⸗ nen von den Jahren gebleichten Bart hielt, rief er aus:
„Ach! mein theurer Großvater!“
Thraͤnenſtroͤme, die aus ſeinen Augen hervor brachen, verhinderten ihn, mehr zu ſagen.
Fuͤnfhundert und ſechster Tag.
Der Koͤnig und ſeine Veſyre, welche dieſer Auftritt ſehr aufmerkſam auf ihr Geſpraͤch gemacht hatte, ſagten jetzo zu dem Greiſe:
„Wie, du erkenneſt ihn fuͤr deinen Großvater?“
„Ja, Herr,“ antwortete er dem Koͤnige,„er iſt der Vater meines Vaters:“ aber er konnte dieſe Worte nicht ausſprechen, ohne nochmals in Thraͤnen zu zer⸗ fließen.


