Fuͤnfhundert und ſiebenter Tag.
Der Koͤnig von Perſien, dem waͤhrend Morad⸗ baks Erzaͤhlung die Augen zugefallen waren, ermun⸗ terte ſich wieder, als ſie aufhoͤrte zu reden: wie dieje⸗ nigen, welche ein gleichfoͤrmiges Geraͤuſch einſchlaͤfert, durch den Stillſtand deſſelben erweckt werden.
„Ich bin ziemlich zufrieden mit deiner Erzaͤhlung,“ ſprach er zu der Tochter Fitéads,„und ich fange an zu hoffen, daß meine Krankheit nicht unheilbar iſt. Ich habe den Anfang der Geſchichte ziemlich aufmerk⸗ ſam angehoͤrt: aber dein Huͤndlein hat mich eben nicht angezogen, und ich bin faſt mit Dſchemlicha einge⸗ ſchlafen, als waͤre ich mit in ſeiner Hoͤhle geweſen: alſo weiß ich nicht recht, was darin vorgegangen iſt.“
„Wenn Euer Majeſtaͤt es zu wiſſen verlangt, ſo will ich meine Erzaͤhlung bei jener Stelle wieder an⸗ heben.“,
„Nein, nein,“ ſagte der Koͤnig,„ich habe fuͤr das erſtemal genug; ich bin zufrieden, daß es mir einige Beſaͤnftigung verſchafft hat, und es iſt nicht noͤthig, mir zu wiederholen, auf welche Weiſe dieß geſchehen iſt: wenn die Heilmittel, welche mein Arzt


