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Der Koͤnig mit ſeinem ganzen Gefolge machte ſich ſogleich auf den Weg nach dieſem Hauſe. Aber Dſchem⸗ licha, der voran ging, ſie hin zu fuͤhren, ſah ſich nach allen Seiten um, und erkannte weder ſein Stadtvier⸗ tel, noch ſein Haus.
In dieſer Verwirrung verſtattete Gott, daß ein Engel, in Geſtalt eines Juͤnglings, ihm zu Huͤlfe kam, und zu ihm ſagte:
Diener Gottes, du ſcheinſt mir ſehr verwun⸗ dert.
„Wie ſollte ich nicht verwundert ſein?“ antwortete ihm Dſchemlicha:„dieſe Stadt iſt in einer Nacht der⸗ geſtalt verwandelt worden, daß ich mein Haus nicht wiederfinden kann, ja nicht einmal das Stadtviertel, worin es liegt.“
„Folge mir,“ ſprach der Engel Gottes,„ich will dich hin fuͤhren.“ 3
Dſchemlicha, ſtaͤts begleitet von dem Koͤnige, den Bey's und den Veſyren, folgte nun dem Engel Got⸗ tes, der nach einiger Zeit vor einer Thuͤre ſtill ſtand, und dann mit den Worten verſchwand:
„Dieß hier iſt dein Haus.“
Dſchemlicha, im feſten Vertrauen hierauf, trat ein, und fand darin einen Greis, der ihm ganz unbe⸗ kannt war, umgeben von mehreren jungen Leuten; er begruͤßte ſie ſehr hoͤflich, und ſprach zu dem Greiſe mit Sanftmuth:


