Teil eines Werkes 
8. Bd. (1828)
Entstehung
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Dakianos und die Siebenſchlaäͤfer. 261

Man erklaͤrte dem Koͤnige den Gegenſtand des Streites, und der Fuͤrſt fragte Dſchemlicha:

Wo haſt du die alten Muͤnzen gefunden von denen die Rede iſt?

Herr, antwortete ihm Dſchemlicha,ich habe ſie geſtern mit aus der Stadt gebracht: aber Epheſus hat in einer Nacht eine ſo veraͤnderte Geſtalt ange⸗ nommen, daß ich ſie gar nicht wieder erkenne; alle, denen ich begegnet bin, alle die ich ſehe, ſind mir un⸗ bekannt: gleichwohl bin ich in dieſer Stadt geboren, und kann nicht beſchreiben, wie verwirret mich dieß alles macht.

Der Koͤnig verſetzte:du ſcheinſt Verſtand zu beſitzen, du haſt eine gluͤckliche Geſichtsbildung, und nichts Verſtoͤrtes darin: wie kannſt du nun ſo unver⸗ ſtaͤndig reden? Willſt du mich etwa dadurch taͤu⸗ ſchen, daß du dich wahnwitzig ſtelleſt? Ich will durch⸗ aus wiſſen, wo du den Schatz verborgen haſt, welchen dein gutes Gluͤck dich hat finden laßen. Der fuͤnfte Theil gehoͤrt mir davon von Rechtswegen, und ich will dir das uͤbrige laßen.

Herr, antwortete ihm Oſchemlicha, ich habe

keinen Schatz gefunden, aber ich glaube, ich habe den

Verſtand verloren.